Fachbegriffe leicht gemacht:

ROM

Der Begriff `Random-Access-Memory` wird heute immer im Sinne von „Schreib-lese-RAM“ verwendet. Es gibt hierneben aber auch weitere Speicherarten mit wahlfreiem Zugriff, insbesondere Nur-Lese-Speicherbausteine. Diese andere Art nennt man Festwertspeicher und bezeichnet diesen Speichertyp als `ROM`.

Wieder haben wir drei Buchstaben. Sie stehen für `Read only Memory`. Aus diesen ROM-Bausteinen kann man also nur lesen und nichts hineinschreiben. Der Hersteller solcher ROM-Bausteine muss also recht sorgfältig seine Informationen in diesem ROM-Baustein ablegen, weil man sie nicht mehr verändern kann. Den bekanntesten Vertreter dieser ROM-Bausteine kennen Sie alle: Es ist die CD-ROM. Jede Audio-CD ist technisch gesehen eine CD-ROM. Sie kann nur einmal bespielt werden, aber tausende Male abgehört werden.

Da die Bezeichnung `RAM` missverständlich ist, wurde zeitweise versucht, den Begriff `read-write memory` (RWM: Schreib-Lese-Speicher) zu etablieren, der sich jedoch nicht durchsetzen konnte.

Entwicklung

Heute haben RAM-Chips meist weniger Datenpins, als die Wortbreite des Prozessors oder seines Speichercontrollers erfordern. Daher fasst man eine entsprechende Anzahl RAM-Chips zu einer „Bank“ zusammen. Wer schon einmal einen PC-Kurs der ISCB mitgemacht hat, kennt diese Bänke. Es sind so genannte `Speicherriegel` mit unterschiedlichen Speichervolumen. Solche Speicherriegel haben heute meistens zwischen 1 und 4 GByte Speicherkapazität und werden in PCS als Arbeitsspeicher eingesetzt. Sie sind etwa 20 cm lang, zwei cm Breit und nur wenige Millimeter dick.

Der Energiebedarf der flüchtigen RAM-Typen steigt und fällt mit der Betriebsspannung. Man kann also sagen: je höher die Spannung, desto höher der Energiebedarf, und zwar quadratisch mit der Spannung steigend. Die Hersteller versuchen kontinuierlich, diesen zu senken, denn je nach Speichergröße kann er mehrere Watt betragen, was sich bei Notebooks spürbar auf die Akkulaufzeit auswirken kann. Die Versorgungsspannung von DDR2-SDRAM liegt bei 1,8 V. Der Vorgänger DDR-SDRAM benötigt 2,5 V, noch ältere Speicher wie SDR-SDRAM benötigen 3,3 V. Bei DDR3-SDRAM wurde die Spannung auf 1,5 V gesenkt. Sie sehen also, dass es eine ganze Reihe von RAM-Bausteinen gibt, die sich in ihrer internen Arbeitsweise zwar unterscheiden, im Ergebnis aber immer ein und dieselbe Aufgabe haben: Sie sollen viele Informationen zwischenlagern und diese Informationen extrem schnell und Strom sparend wieder ausgeben. An der Lösung dieses logischen Konflikts arbeiten Hunderte Techniker und Forscher, und werfen wir einen Blick zurück in die Anfangszeit der PC-Technik, dann wird deutlich, dass hier Gewaltiges erfunden und entwickelt wurde.

Beispiele

Nun noch drei gängige Arten solcher RAM-Bausteine: Es gibt verschiedene technische Umsetzungen von RAMs. Die heute gängigsten werden hauptsächlich in Computern eingesetzt und sind „flüchtig“ (auch: volatil), das heißt, die gespeicherten Daten gehen nach Abschaltung der Stromzufuhr verloren. Es gibt allerdings auch RAM-Typen, die ihre Information auch ohne Stromzufuhr erhalten (nicht volatil). Diese werden NVRAM genannt.

Dynamisches RAM (DRAM) bezeichnet einen elektronischen Speicherbaustein, der hauptsächlich in Computern als Arbeitsspeicher eingesetzt wird. Sein Inhalt ist flüchtig (volatil).


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